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Sachstand

Seit 17 Jahren steht der Schacht IV unter Denkmalschutz.

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Doch trotz Instandhaltungspflicht verfällt der ehemalige Förderturm und die ehemalige Waschkaue zusehens. Auf Antrag der Rats- fraktion DIE LINKE.LISTE wurde von der Verwaltung ein Sach- standbericht vorgelegt, in dem über bisherige Verhandlungen und Planungen berichtet wurde:
Zurzeit führen Kaufinteressenten mit der Grundstückseigentümerin (DSK) in Abstimmung mit der Stadt Oberhausen Verhandlungen über den Grundstücksverkauf. Beabsichtigt ist, im Förderturm das Stadtarchiv unterzubringen und aus den Resten der Waschkaue Luxuswohnraum zu schaffen.

DIE LINKE.LISTE lehnt diesen Vorschlag der Verwaltung ab.

Frank Dittmeyer der kulturpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE.LISTE sagt dazu: "Diese Schicki-Micki- Bebauung lehnen wir ab, das Gesamtgelände wäre dann nicht mehr für die Bevölkerung zugänglich und darüber hinaus würde der Charakter des einzigartigen Industriedenkmals zerstört!"

Infos zum aktuellen Sachstand (20.10.2009)

Ziel der Stadt ist es mit Hilfe der Rahmenplanung die städtebaulich- und freiraumplanerischen Missstände des Plangebiets (St.Antony-Hütte/Schacht IV) zu untersuchen und darzustellen. Aufbauend auf der entstehenden Planungsgrundlage sollen dann die Chancen der Aufwertung des Areals hinzu einem "Industriearchäologischen Park" geprüft werden. Expliziert wird als Ziele genannt:

  • Eine baukulturelle und industriekulturelle Aufwertung
  • Eine familienfreundliche Außengestaltung
  • Die Entwicklung museumspädagogischer Ziele auch im Außenbereich
  • Die Einbindung der vorhandenen Grün- und Infrastruktur in einen "Museumspark" mit Anbindung an das Museumsgebäude und die Grabungsflächen

Dezidiert heißt es weiter, dass eines der Entwicklungsschwerpunkte darin liegt, das Zechengelände des Schachtes IV der ehemaligen Zeche Osterfeld in die Landschaft des Elpenbachtales eingebunden werden soll.

Auch wenn die Stadt bisher nur den Auftrag zur Rahmenplanung vergeben hat, so sind wir froh, dass die Stadt scheinbar von ihren Planungen, das Grundstück zu verkaufen und den Weg für höherwertige Wohnbebauung auf dem Schacht IV-Gelände frei zu machen, abgerückt ist und nunmehr ein Projekt anstößt, dass unseren Forderungen bei einer vollständigen Umsetzung entsprechen würde: Den Erhalt des Schachtes und die Einbindung in den St. Antony-Park als attraktives Naherholungsgebiet mit dem Charakter eines "Museumsparks".